Aconitum

Andere Namen: Aconitum napellus, Blauer Eisenhut

Ausgangssubstanz: Giftfplanze

Typische Potenzen:  Aconitum wird meist in den Potenzen D6, D12, D30 und C30 verwendet. Seltener ist der Gebrauch der D4-Potenz.

Hauptanwendung: Grippale Infekte, Mittelohrentzündung, Schlafstörungen, Ängste

Wirkung: Aconitum wirkt auf die Atemwege und das zentrale Nervensystem.

Anwendung: Aconitum hat im Wesentlichen zwei große Anwendungsgebiete. Es hat sich bewährt in der Behandlung von akuten Infektionskrankheiten im Anfangsstadium. Die Beschwerden sind sehr heftig und treten urplötzlich auf. Ausgelöst werden sie durch Aufenthalt in trockenem und kaltem Wind. Des Weiteren wird es häufig zur Behandlung von vielerlei Ängsten eingesetzt sowie bei Ängsten und Beschwerden, die sich nach einem Schockerlebnis einstellen.

 


Fieber

Das Fieber entwickelt sich ganz plötzlich und steigt hoch an. Häufig entwickelt sich das Fieber nach einem Aufenthalt im kalten und trockenen Wind. Die Kinder haben ein gerötetes Gesicht. Der Körper ist sehr heiß. Die Kinder schwitzen aber nicht. Sie Verlangen nach kaltem Wasser. Sie machen sich große Sorgen wegen des Fiebers und drehen sich unruhig im Bett hin und her.


Kopfschmerzen

Die Kinder haben so große Schmerzen, dass sie sich mit den Händen oder mit Sachen gegen den Kopf schlagen. Sie fühlen eine große Hitze im Kopf.


Mittelohrentzündung

Die Ohren beginnen gegen Mitternacht heftig zu schmerzen. Begleitend tritt hohes Fieber auf.


Halsschmerzen

Die Schmerzen im Hals treten ganz plötzlich auf. Die Kinder haben großen Durst. Der Rachen ist rot verfärbt.


Husten

Der Husten ist trocken und bellend. Er ist schmerzhaft, so dass die Kinder sich beim Husten an den Hals greifen. Begleitend tritt hohes Fieber auf. Möglicherweise leiden die Kinder auch unter Atemnot. Wenn die Kinder liegen, lindert Aufsitzen den Husten. Deutliche Verschlechterung des Hustens um Mitternacht.


Schlafstörungen

Das Kind hat Schlafstörungen nach einer Situation, in der es große Angst hatte. Es wacht jede Nacht um Mitternacht auf. Das Kind wirkt nicht richtig wach, aber ängstlich und unruhig. Es schläft sehr unruhig und wirft sich im Bett hin und her.


Durchfall

Das Kind reagiert auf eine Schocksituation mit Durchfall.


Angstzustände

Die Kinder leiden nach einem schrecklichen Erlebnis unter Ängsten oder Panikattacken. Sie sind zudem sehr unruhig und ungeduldig.


Erscheinungsbild: Die Kinder sind unruhig und ängstlich. Sie mögen nicht berührt werden und reagieren empfindlich auf Licht und Geräusche. Das Gesicht ist abwechselnd blass und gerötet.

Nebenwirkungen: Aconitum ist bis zur Potenz D3 verschreibungspflichtig. Nebenwirkungen sind möglich. Bei der Einnahme höherer Potenzen gibt es bislang keine Hinweise auf Nebenwirkungen. Zu Beginn der Behandlung und bei zu häufiger Einnahme kann es zu einer Verschlechterung des Befindens kommen. Die Mitteleinnahme ist dann sofort zu stoppen.

Dosierung: Die Potenzen D6 und D12 werden zur Behandlung akuter Beschwerden eingesetzt. Die Potenz D6 wird dreimal pro Tag gegeben und die Potenz D12 ein- bis zweimal pro Tag. Beschwerden, die sich nach einem Schock einstellen und über einen längeren Zeitraum anhalten, werden mit einer einmaligen Gabe Aconitum D30 oder C30 behandelt.

Verbesserung

  • In der Ruhe
  • An der frischen Luft
  • Sobald die Kinder anfangen zu schwitzen

Verschlechterung

  • Um Mitternacht
  • Nach einem Schock oder Schreck
  • Durch kalten und trockenen Wind
  • Bei Berührung oder Druck
  • Durch Licht und Lärm
  • Im warmen Zimmer

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