Arnica

Andere Namen: Bergwohlverleih, Fallkraut, Arnica montana, Arnika

Ausgangssubstanz: Heilpflanze

Typische Potenzen:  Arnica wird meist in den Potenzen D6 und D12 zur Selbstbehandlung verwendet, seltener in den Potenzen D30, C30 oder C200.

Wirkung: Arnica wirkt auf den Bewegungsapparat, die Haut, den Magen-Darm-Trakt und das Herz-Kreislauf-System.

Hauptanwendung: Verletzungen, Gehirnerschütterung, Muskelkater, Durchfall, Nachbehandlung von Operationen oder Zahnbehandlungen, Furunkel

Anwendung: Arnica ist ein wichtiges homöopathisches Erste-Hilfe-Mittel. Es wird bei Verletzungen aller Art eingesetzt, wie zum Beispiel bei Prellungen, Quetschungen, Muskelkater oder Zerrungen. Auslöser der Verletzungen sind meist Unfälle, Stürze, Stöße oder Schläge. Sehr schnell nach dem Ereignis entwickeln sich Schwellungen und Blutergüsse.

 


Gehirnerschütterung

Gehirnerschütterung mit Kopfschmerzen und Schwindel. Die Kinder sind benommen und reagieren empfindlich auf Berührung oder Bewegungen. Sie sind unruhig und ängstlich.

Achtung: Bei Verdacht auf eine Gehirnerschütterung sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.


Blutergüsse

Blutergüsse jeder Art nach Gewebeverletzungen.


Verletzungen

Verletzungen jeglicher Art, die durch stumpfe Gewalteinwirkung entstanden sind. Die Kinder sind erschöpft und fühlen sich wie zerschlagen. Sie mögen nicht berührt werden. Geringste Erschütterungen und Bewegung verschlimmern die Schmerzen. Die Kinder möchten am liebsten ganz ruhig liegen.


Durchfall

Der Stuhl ist schleimig und stinkt. Er kann blutig sein. Begleitend treten übelriechende Blähungen auf. Die Kinder fühlen sich am ganzen Körper wie Zerschlagen.


Erscheinungsbild: Die Kinder sind sehr schmerzempfindlich. Sie ertragen es weder, dass man sich ihnen nähert noch dass man sie berührt. Sie fühlen sich am ganzen Körper wie zerschlagen. Alles erscheint ihnen zu hart. Nicht nur die Matratze, sondern auch das Kopfkissen oder eine Decke.

Nebenwirkungen: Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Arnica und anderen Korbblütlern sollte das homöopathische Mittel nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Bei der Einnahme von Arnica in der Urtinktur ist das Auftreten von Nasenbluten beobachtet worden. Darüber hinaus gibt es keine Hinweise auf Nebenwirkungen. Zu Beginn der Behandlung und bei zu häufiger Einnahme kann es zu einer Verschlechterung der bestehenden Symptomatik kommen.

Dosierung: Akute Beschwerden werden mit Arnica D6 oder D12 behandelt. Das Mittel wird in der Potenz D6 dreimal pro Tag und in der Potenz D12 zweimal pro Tag gegeben. Sobald sich die Beschwerden bessern, wird die Einnahme beendet.

Darreichungsformen: Arnica wird in der klassischen Homöopathie in der Regel in Form von Globuli oder Tropfen verabreicht. Es gibt im Handel auch Arnica-Salben. Diese werden äußerlich aufgetragen und können Schwellungen und Blutergüsse mindern.

Verbesserung

  • Im Liegen
  • Ruhe

Verschlechterung

  • Bewegung und Erschütterung
  • Berührung und Annäherung
  • Feuchte Kälte

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