Calendula

Andere Namen: Calendula officinalis

Ausgangssubstanz: Ringelblume

Die Ringelblume gehört zu den Korbblütlern. Die krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 30 bis 50 Zentimetern. Die Blüten sind von gelb-orangener Farbe. Beheimatet ist die Ringelblume vor allem in Europa.

Ringelblumen enthalten Flavonoide und wirken entzündungshemmend sowie Wundheilungsfördernd. In der Naturheilkunde ist die Ringelblume schon seit langem bekannt. Es werden vor allem Tees, Tinkturen und Salben aus Extrakten der Ringelblume angewendet.

Typische Potenzen:  Calendula wird hauptsächlich in den Potenzen D6 und D12 zur innerlichen Einnahme angewendet und in Form von Salbe, Creme oder Urtinktur zur äußerlichen Anwendung.

Hauptanwendung: Verletzungen (Risswunden, Quetschwunden, Schürfwunden), eiternde Wunden, Geschwüre, Wundheilungsstörungen, Sonnenbrand, Hundebisse, Wassertier-Bisse

Wirkung: Calendula wirkt auf die Haut und die Schleimhaut.

Anwendung: Calendula ist ein wichtiges Mittel zur Behandlung von Verletzungen der Haut. Das homöopathische Mittel ist immer dann angezeigt, wenn die Wundränder wie zerrissen aussehen.  Calendula wird zum Beispiel bei Risswunden, Quetschungen, Schürfwunden oder auch nach Zahnextraktionen gegeben. Typische Verletzungen bei Kindern, bei denen Calendula angezeigt ist, sind Risswunden durch Stacheldraht. Nach Bissen von Hunden oder Wassertieren mit zerrissenen Wundrändern wird häufig Calendula gegeben. Bei gestörter Wundheilung oder eiternden Wunden wird ebenfalls häufig Calendula angewendet. Calendula ist das wichtigste Wundheilungsmittel in der Homöopathie.

Verletzungen

Bei Risswunden, Quetschungen, Schürfwunden, offenen Wunden und Tierbissen. Die Wundränder sind nicht klar abgegrenzt, sondern wirken wie zerrissen. Die Kinder reagieren allgemein gereizt und sind besonders empfindlich gegenüber Geräuschen. Sie übermäßig durch die Verletzung geschwächt.

Sonnenbrand

Bei Sonnenbrand mit Blasenbildung und wenn die Blasen aufbrechen.

Erscheinungsbild: Die Kinder sind sehr reizbar, überempfindlich gegenüber Geräuschen und kalter Luft. Sie sind hochgradig erschöpft, was in keinem Verhältnis zur Stärke der Verletzung steht.

Nebenwirkungen

Bislang gibt es keine Hinweise auf Nebenwirkungen bei der Einnahme von Calendula. In den ersten Tagen der Einnahme kann es zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Beschwerden kommen. Diese hält in der Regel nur kurz an und ist ein Hinweis auf einen positiven Verlauf.

Wird das Mittel überdosiert – zu lange oder zu häufig eingenommen – kann es zu einer anhaltenden Verschlechterung der Beschwerden im Rahmen einer Arzneimittelprüfung kommen. Die Einnahme sollte dann sofort gestoppt werden.

Dosierung

Zur Behandlung akuter Beschwerden wird Calendula D6 ein- bis dreimal täglich gegeben und Calendula D12 ein- bis zweimal täglich. Die Einnahme erfolgt bei nur bei Bedarf. Bei anhaltender Besserung wird das Mittel nicht weiter eingenommen.

Calendula-Creme oder Calendula-Salbe wird mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Die Urtinktur kann innerlich eingenommen werden oder äußerlich als Wundauflage. Dazu werden 10 Tropfen Calendula Urtinktur auf ein Glas Wasser gegeben.

Verbesserung

  • Keine bekannt

Verschlechterung

  • kalte Luft
  • Lärm

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