China

Andere Namen: China officinalis

Ausgangssubstanz: Roter Chinarindenbaum

Typische Potenzen:  China wird meist in den Potenzen D6, D12, C30 und C200 verwendet.

Hauptanwendung: Schwäche und Erschöpfung nach kräftezehrenden Krankheiten, Durchfall, Dreimonatskoliken, Kopfschmerzen, Hautausschlag

Anwendung: China wird bei anhaltender Erschöpfung und Schwäche nach Erkrankungen gegeben, die mit einem hohen Flüssigkeitsverlust einhergehen. Das homöopathische Mittel hat sich bewährt bei Erschöpfung nach Erbrechen, Durchfall, starkem Schwitzen und Blutungen. Trotz guter Pflege, viel Ruhe und ausreichend Nahrung erholen sich die Kinder nicht. Bei der geringsten Anstrengung brechen sie in Schweiß aus.

Kopfschmerzen

Die Kinder leiden wiederkehrend jeden Tag oder auch jeden zweiten Tag unter Kopfschmerzen. Das Gesicht ist während der Schmerzen sehr blass.

Durchfall

Akuter Durchfall nach dem Essen. Gleichzeitig mit dem Stuhl gehen auch laute Blähungen ab. Der Stuhl ist wässrig, schaumig und enthält unverdaute Nahrungsbestandteile. Der Durchfall verschlimmert sich nach dem Verzehr von Milch und Obst. Nach einer Durchfallerkrankung erholen sich die Kinder nur sehr schleppend. Sie bleiben über einen langen Zeitraum geschwächt, auch wenn kein Durchfall mehr auftritt und sie schon lange wieder normal essen.

Hautausschlag

Nach einer erschöpfenden Erkrankungen tritt ein nicht juckender, blasenförmiger Hautausschlag auf.

Dreimonatskoliken

Die Kinder leiden unter periodisch wiederkehrenden Bauchkrämpfen. Fester Druck auf den Bauch lindert die Schmerzen. So mag es das Baby, wenn man es mit dem Bauch über die Schultern hängt oder im Fliegergriff trägt.

Erscheinungsbild: Das Gesicht der Kinder ist blass und gelblich. Unter den Augen sind dunkle Ringe. Die Kinder sind sehr erschöpft und zugleich äußerst reizbar. Sie reagieren empfindlich gegen Zugluft, Kälte, Lärm, Gerüche und Berührung.

Nebenwirkungen

In seltenen Fällen kann es bei der Einnahme von China bis zur Potenz D6 bzw. C3 zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen. Bei der Einnahme von höheren Potenzen gibt es bislang keine Meldungen von Nebenwirkungen.

Zu Beginn der Einnahme von China kann es zu einer vorübergehenden Verschlimmerung der Beschwerden kommen.

Bei zu häufiger oder zu langer Einnahme können sich Beschwerden verfestigen. Die Einnahme ist sofort zu pausieren.

Dosierung

Bei sehr schlechtem Befinden kann China D6 oder D12 zunächst im Abstand von zehn Minuten gegeben werden. Bei Besserung der Beschwerden werden die Einnahmeabstände vergrößert. Das Mittel kann maximal fünfmal pro Tag eingenommen werden. Die Normaldosierung beträgt bei China D6 bis zu dreimal täglich bei Bedarf und bei China D12 bis zu zweimal täglich bei Bedarf.

Chronische Beschwerden werden mit Einmalgaben von China C30 oder China C200 behandelt.

Verbesserung

  • Wärme
  • Fester Druck
  • Frische Luft

Verschlechterung

  • Nasskaltes Wetter
  • Kälte
  • Zugluft
  • Berührung
  • Nachts
  • Nach dem Essen
  • Durch Überreizung

 

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