Ignatia

Andere Namen: Ignatia amara, Strychnos ignatii

Ausgangssubstanz: Ignatiusbohne

Typische Potenzen:  Ignatia wird häufig in den Potenzen D6 und D30 verwendet, seltener in den Potenzen C30, C200 oder C1000.

Hauptanwendung: Kummer, Heimweh, Schulkopfschmerzen, Ängste, Reizhusten, Kloßgefühl im Hals, nervöse Magenbeschwerden

Wirkung: Ignatia wirkt auf das zentrale Nervensystem und den Magen.

Anwendung: Ignatia wird in der Homöopathie hauptsächlich bei Kummer und bei Heimweh angewendet. Die Kinder sind sehr sensibel und ziehen sich still zurück. Auf Trost reagieren sie abwehrend. Auffallend ist häufiges Seufzen oder sehr tiefes und lautes Luftholen. Auslöser für ihren Kummer ist möglicherweise die Geburt eines Geschwisterkindes oder eine enttäuschte erste Liebe.


Angstzustände

Die Kinder haben Angst davor, zurechtgewiesen zu werden. Auf Tadel reagieren sie mit Magenkrämpfen. Sie haben auch vor Prüfungen oder vor der Schule im allgemeinen Angst und reagieren mitunter völlig aufgelöst und hysterisch.


Schlafstörungen

Bei anhaltendem Kummer oder Sorgen wegen der Schule oder der Familie reagieren die Kinder mit Schlafproblemen.


Kopfschmerzen

Geistige Anstrengung ruft bei den Kindern Spannungskopfschmerzen hervor. (Schulkopfschmerzen)


Halsschmerzen

Die Kinder haben Schmerzen im Hals oder das Gefühl eines Kloßes im Hals. Feste Nahrungsmittel können besser geschluckt werden als Flüssigkeiten.


Husten

Krampfartiger, trockener Husten bei gestressten Kindern. Je mehr die Kinder husten, desto stärker wird der Hustenreiz.


Bauchschmerzen

Schwere Speisen oder sogar Unverdauliches vertragen die Kinder bei Magenschmerzen besser als leicht verdauliche Nahrungsmittel. Auslöser der Bauchschmerzen ist häufig Kummer, Heimweh oder eine Zurechtweisung.


Erbrechen

Jugendliche reagieren mit anhaltendem Erbrechen infolge von Liebeskummer oder Schulsorgen.


Erscheinungsbild: Ignatia wirkt in sich gekehrt und niedergeschlagen. Man sieht ihnen den Kummer oder das Heimweh an. Sie bemühen sich aber tapfer, alleine klar zu kommen und lehnen Unterstützung ab.

Nebenwirkungen

Zu Ignatia sind keine Nebenwirkungen bekannt. Am Beginn einer Therapie mit Ignatia kann es vorübergehend zu einer Verschlechterung der Beschwerden kommen. Das weitere Vorgehen ist mit dem behandelnden Therapeuten zu besprechen.

Bei Überdosierung – zu häufige oder zu lange Einnahme – kann es zu einer Arzneimittelprüfung mit einer Verschlechterung des Befindens kommen. Die Einnahme ist dann sofort zu stoppen.

Dosierung

Ignatia wird in der Potenz D6 zwei- bis dreimal täglich nach Bedarf gegeben. Eine Gabe besteht aus drei Globuli. Nach der Einnahme wird eine Besserung abgewartet und das Mittel erst wieder bei erneuter Verschlechterung der Beschwerden gegeben.

In den Potenzen D30, C30, C200 und C1000 wird Ignatia nur als einmalige Gabe von Therapeuten verordnet.

Verbesserung

  • Essen
  • Seufzen bzw. tiefes Luftholen
  • Wärme
  • beim Alleinsein

Verschlechterung

  • Morgens
  • Berührung
  • Zigarettenrauch
  • Kaffee
  • Licht
  • Geräusche

 

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