Sepia

Andere Namen: Sepia officinalis

Ausgangssubstanz: Tintenfisch

Typische Potenzen:  Sepia wird meist in den Potenzen D6, D12 und C30 bei Kindern angewendet.

Hauptanwendung: Prämenstruelles Syndrom, Bettnässen, Migräne, Atemwegsinfekte, Ekzeme, Neurodermitis, Schuppenflechte

Wirkung: Sepia wirkt auf das zentrale Nervensystem, die Verdauungsorgane, die weiblichen Geschlechtsorgane, die Haut und den Verdauungstrakt.

Anwendung: Kinder, die häufig und unter langanhaltenden Erkältungskrankheiten leiden, bekommen häufig Sepia. Typisch sind kalte Hände und Füße, die nur durch körperliche Anstrengung warm werden.

Sepia ist ein wichtiges Mittel für die Pubertät mit den typischen Stimmungsschwankungen, depressiven Verstimmungen und Beschwerden rund um die Menstruation.


Hautausschlag

Trockene und juckende Hautausschläge am ganzen Körper. Die Kinder kratzen sich, wodurch die Haut nässt. Im Winter reißt die Haut an den Händen bei Kälte ein. Bei länger anhaltenden Hautausschlägen verdickt die Haut an den betroffenen Stellen.  Kälte und Milch verschlechtern das Hautbild.


Menstruationsbeschwerden

Der Zyklus ist unregelmäßig. Die Blutung kommt verspätet und ist sehr schmerzhaft. Die Mädchen verlieren nur geringe Mengen an Blut.


Kopfschmerzen

Migräne in Verbindung mit Sehstörungen. Vor dem Auftreten der Kopfschmerzen sehen die Kinder verschwommen. Die Kopfschmerzen treten nach unterdrücktem Schnupfen, nach dem Haareschneiden oder vor der Menstruation auf. Die Kinder haben Nasenbluten und Hunger. Essen bessert die Kopfschmerzen.


Bindehautentzündung

Bei Atemwegsinfekten sind häufig auch die Bindehäute der Augen von der Infektion betroffen. Die Augen brennen und es fließen reichlich Tränen. Kalte Anwendungen wie das Waschen der Augen mit kaltem Wasser oder eine kalte Auflage lindern die Beschwerden. Morgens können die Augen durch ein gelbes, dickes Sekret verklebt sein.


Gerstenkorn

Immer wieder auftretende Gerstenkörner führen zu Verdickungen und Verhärtungen an den Augenlidern.


Mandelentzündung

Der Hals ist dunkelrot gefärbt. Die Mandeln sind geschwollen und vereitert.


Husten

Trockener Husten während der Nacht. Besserung des Hustens durch Aufsitzen, Liegen mit erhöhtem Kopf und Abhusten des Bronchialsekretes. Der Auswurf ist gelblich-grünlich.


Asthma

Die Atemnot beginnt um Mitternacht oder morgens beim Erwachen. Nach dem Abhusten von Bronchialsekret, durch kräftige Bewegung und Vorwärtsbeugen des Kopfes bekommt das Kind besser Luft.


Verstopfung

Trotz Verstopfung haben die Kinder nur leichten Stuhldrang.  Der Stuhl ist hart und geht in kleinen Kugeln ab. Die Kinder verlangen nach Süßigkeiten. Gegenüber Fett, Milch und Salzigem besteht eine Abneigung.


Blasenentzündung

Immer wiederkehrende Blasenentzündungen mit Unterleibsschmerzen und Brennen beim Wasserlassen. Die Kinder müssen häufig auf die Toilette. Es gehen jedoch immer nur geringe Mengen Harn ab.


Bettnässen

Bei Stress durch familiäre oder schulische Schwierigkeiten nässen die Kinder ein. Der Urinabgang erfolgt meist in den ersten Schlafstunden. Die Kinder sind kaum aufzuwecken. Auch beim Husten oder Lachen kann es zu einem unfreiwilligen Harnabgang kommen.


Nasenbluten

Aus der Nase rinnt dunkles, dickflüssiges Blut. Auslöser sind Erkältungen, Kopfschmerzen und Naseputzen. Jeder noch so geringe Schlag gegen die Nase kann ebenfalls zu Nasenbluten führen.


Schnupfen

Die Absonderungen der Nase sind dick, gelblich oder sogar grünlich. Sie riechen übel und bilden in der Nase dicke Krusten.


Zahnungsbeschwerden

Die Zahnung verläuft schmerzhaft und wird begleitet von grünlichem Durchfall. Die Kinder entwickeln recht früh Karies an den Zähnen. Die Zähne färben sich schwarz. Nach einer Behandlung beim Zahnarzt, nach dem Essen von Süßigkeiten oder beim Einatmen kalter Luft schmerzen die Zähne.


Halsschmerzen

Die Kinder haben das Gefühl eines Kloßes im Hals. Sie haben das Verlagen, ständig zu schlucken und können nichts Enges am Hals ertragen.

Beim Leerschlucken sind die Halsschmerzen schlimmer als beim Schlucken von Speisen und Getränken. Besonders häufig ist die linke Seite von einer Halsentzündung betroffen.


Durchfall

Durchfall mit grünlichem und wundmachendem Stuhl. Auslöser sind die Zahnung, ein Schreck oder gekochte Milch. Der Durchfall schwächt die Kinder auffallend schnell.


Wurmerkrankungen

Starker Juckreiz am After bei Wurmbefall. Die Würmer gehen sichtbar mit dem Stuhl ab.


Erkältung/grippaler Infekt

Die Kinder erkälten sich bei jedem Wetterwechsel. Sie sind extrem kälteempfindlich. Husten und Schnupfen sind charakterisiert durch gelblichgrüne Sekrete.


Warzen

Flache und harte Warzen an den Händen.


Fieber

Während des Schüttelfrostes ist der ganze Körper eiskalt. Trotzdem ist den Kindern eine warme Decke oder Wärmflasche unerträglich. Beim Fieber schwitzen sie am Kopf. Das Gesicht ist gerötet. Arme und Beine sind kalt. Die Kinder haben Durst auf kaltes Wasser. Nach dem Trinken sinkt das Fieber.


Ohnmacht

Junge Mädchen in der Pubertät fallen ganz plötzlich bei Fieber oder in einem warmen Zimmer in Ohnmacht.


Schwitzen

Die Kinder schwitzen stark unter den Achseln, an Füßen und Handflächen sowie in den Ellbeugen und am Rücken. Verschlimmerung morgens früh beim Erwachen. Der Schweiß ist kalt, riecht sauer und reizt die Haut.


Erscheinungsbild: Die Kinder erscheinen lebhaft und haben eine schnelle Auffassungsgabe. Sie sind in der Regel sehr gesellig, ziehen sich aber ganz plötzlich ohne einen äußeren Anlass aus der Gesellschaft zurück. Auffällig sind auch die Stimmungsschwankungen, von gut gelaunt zu äußerst gereizt.

Nebenwirkungen

Bei der Einnahme von Sepia sind bislang keinerlei Nebenwirkungen bekannt geworden. Zu Beginn der Einnahme kann es jedoch zu einer leichten und vorübergehenden Verschlimmerung der Beschwerden kommen.

Dosierung

Sepia kann in der Potenz D6 bei akuten Beschwerden zunächst in Abständen von 10 Minuten eingenommen werden. Sobald sich die Beschwerden bessern, werden die Einnahmeabstände vergrößert. In der Potenz D12 wird Sepia je nach Bedarf einmal oder zweimal täglich gegeben. Sepia in der Potenz C30 wird nur einmalig gegeben.

Verbesserung

  • Körperliche Anstrengung (Sport, Tanzen)
  • Frische Luft
  • Wärme
  • Abends

Verschlechterung

  • Kälte, kalte Luft
  • Vor und während der Menstruation
  • Trost
  • Am Meer
  • Durch einengende Kleidung

 

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