Angstzustände

Kinder bekommen recht schnell Angst vor neuen Ereignissen, Veränderungen des Lebensumfeldes oder bei Trennungssituationen. Auch die Furcht vor Tieren, Insekten oder Spinnen ist bei Kindern weit verbreitet. Die Kinder zittern, schwitzen und sind unruhig. Die Angst kann sogar zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall führen und sich bis zu einer Panikattacke steigern. Besonders nach Verlusten oder schrecklichen Erblebnissen entwickeln Kinder schwerwiegende Angstzustände.

Borax

Die Kinder haben große Angst bei allen Abwärtsbewegungen. Säuglinge sind ängstlich, wenn sie geschaukelt oder ins Bett gelegt werden. Größere Kinder reagieren bei Abwärtsfahrten im Fahrstuhl, im Flugzeug oder in der Seilbahn ängstlich.

Aconitum

Die Kinder leiden nach einem schrecklichen Erlebnis unter Ängsten oder Panikattacken. Sie sind zudem sehr unruhig und ungeduldig.

Phosphorus

Die Kinder haben Angst in der Dunkelheit, vor Gespenstern, bei Gewitter und wenn sie alleine sind. Sie erschrecken leicht und kauen an den Nägeln, wenn sie ängstlich sind.

Tuberculinum

Die Kinder haben viele Ängste. Sie fürchten sich vor Tieren, bei einem Gewitter und wenn sie alleine sind.

Stramonium

Die Kinder haben große Angst im Dunkeln und können nur bei Licht einschlafen.

Ignatia

Die Kinder haben Angst davor, zurechtgewiesen zu werden. Auf Tadel reagieren sie mit Magenkrämpfen. Sie haben auch vor Prüfungen oder vor der Schule im allgemeinen Angst und reagieren mitunter völlig aufgelöst und hysterisch.